KI-Agentur & KI-Beratung für KMU
KI dort einsetzen, wo sie heute schon wirkt
Eines ist klar: KI ist gekommen, um zu bleiben. Die grossen Hyperscaler planen, bis 2030 rund 5,2 Billionen US-Dollar in KI-Infrastruktur zu investieren. avolut setzt sich intensiv damit auseinander, wie Schweizer KMU diese Entwicklung im Unternehmensalltag gewinnbringend nutzen können.
KI: weniger Science-Fiction, mehr Produktivität
Vieles beim Thema KI ist noch immer Zukunftsmusik. KI ermöglicht aber bereits heute, Daten auf eine Art zu verarbeiten und zu interpretieren, die vor wenigen Jahren noch als unmöglich galt.
In Schweizer KMU existieren zahlreiche Geschäftsprozesse, in denen Daten noch manuell bearbeitet und analysiert werden. Gerade in der Schweiz, einem Land mit hohen Lohnkosten, lohnt es sich daher besonders, solche Arbeitsprozesse mithilfe von KI zu automatisieren.
Gut durchdachte KI-Lösungen liefern eine konstant hohe Qualität und sind rund um die Uhr im Einsatz. Die dadurch frei werdende Arbeitszeit der Mitarbeitenden kann für persönliche Kundenbetreuung oder Tätigkeiten mit höherer Wertschöpfung genutzt werden.
Know-how im Unternehmen sichern: Gen AI hilft Gen Z
Gemäss dem National Bureau of Economic Research (NBER) entfaltet generative KI dort ihre grösste Wirkung, wo Erfahrung fehlt. Neue, unerfahrene Mitarbeitende werden mit Unterstützung von Gen AI deutlich schneller produktiv, da sie vom impliziten Wissen erfahrener Kolleginnen und Kollegen profitieren. Mit KI kann Wissen, das früher über Jahre hinweg aufgebaut werden musste, gezielt und skalierbar auf neue Mitarbeitende übertragen werden.
avolut kann Ihnen schon heute helfen, Gen AI bei Ihnen im Unternehmen als Instrument der Wissenssicherung und -weitergabe einzuführen. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass in den kommenden Jahren geburtenstarke Jahrgänge mit viel Wissen in den Ruhestand treten, kann dies eine sehr sinnvolle Investition sein.
KI-Lösungen beginnen mit konkreten Problemen
Wir verfügen über ausgewiesene Erfahrung im Einsatz von KI in Handel, Gesundheitswesen und Transport. Allen erfolgreichen Lösungen ist gemeinsam: Eine solide Datenbasis ist Voraussetzung. Ein wesentlicher Teil in KI-Projekten besteht darin, diese Datenbasis zusammenzustellen und aufzubereiten. Zudem zeigt die Praxis, dass zu Projektbeginn nicht immer klar ist, wie gut sich ein konkretes Problem mithilfe von KI lösen lässt.
Für KMU stellt sich daher die Frage, wie KI sinnvoll angegangen werden soll. Wir plädieren für Pragmatismus statt grosser Strategien. Um Mike Tyson zu paraphrasieren: Jeder hat einen Plan, bis die Realität zuschlägt. Eine eloquente KI-Strategie löst noch keine konkreten Probleme – besonders in einem Bereich, in dem sich Best Practices erst noch etablieren müssen.
Repetitive Tätigkeiten, schwer übertragbares Wissen, Entscheidungen, die heute von Hand getroffen werden – solche Ansatzpunkte finden sich in nahezu jedem Unternehmen. Genau dort lohnt es sich zu starten. Der grösste Mehrwert entsteht durch frühe, konkrete Anwendungsfälle: So wird rasch sichtbar, wo KI wirkt und wo Anpassungen nötig sind.
In Schweizer KMU existieren zahlreiche Geschäftsprozesse, in denen Daten noch manuell bearbeitet und analysiert werden. Gerade in der Schweiz, einem Land mit hohen Lohnkosten, lohnt es sich daher besonders, solche Arbeitsprozesse mithilfe von KI zu automatisieren.
Bewährte Einsatzfelder für LLMs
Vor der Einführung von Large Language Models waren viele sprachbasierte Anwendungsfälle nur mit hohem Aufwand oder stark eingeschränkt umsetzbar. Kategorisierung erforderte umfangreiche Trainingsdaten, die Textgenerierung war meist starr, und semantische Zusammenhänge liessen sich nur begrenzt abbilden. Mit LLMs hat sich diese Ausgangslage grundlegend verändert – sie ermöglichen es, Sprache, Bedeutung und Kontext gemeinsam zu verarbeiten, und eröffnen damit neue Einsatzmöglichkeiten.
Kategorisierung & Datenanreicherung mit KI
LLMs verfügen über ein grundlegendes Weltwissen, auf dem sich aufbauen lässt. Dadurch können Inhalte ohne umfangreiches Training analysiert, angereichert und nach vordefinierten Kriterien klassifiziert werden.
Kundenberatung via KI-Chat
Dank LLMs können auch komplexe, vielschichtige Sachverhalte in natürlicher Sprache wiedergegeben werden. Mit Function Calling können LLMs spezifische unternehmensinterne Kundendaten abrufen und in ihre Antworten integrieren. So lassen sich beispielsweise Chat-Interfaces erstellen, über die Kunden Termine vereinbaren oder auf Informationen aus ihrer letzten Besprechung zugreifen können.
KI-gestützte Suche
Eine Vektor-Suche kann semantische Zusammenhänge zwischen Begriffen abbilden und damit die Suchintention eines Nutzers approximieren. Dafür werden sogenannte Embedding-Modelle eingesetzt, die technologisch mit LLMs verwandt sind. Sucht eine Benutzerin beispielsweise nach «etwas Elegantes für einen exklusiven Anlass» in einem Onlineshop für Damenbekleidung, können passende Abendkleider oder elegante Schuhe gefunden werden, selbst wenn in den Stammdaten keine expliziten Angaben zur Eleganz vorhanden sind. Die Zuordnung erfolgt über Vektoren (Embeddings), die aus Text- und Bildinformationen der bestehenden Produktdaten erzeugt werden.
Prozessoptimierung und Entscheidungsfindung mit KI
LLMs können in Geschäftsprozessen Entscheidungen treffen, die bisher menschliches Urteilsvermögen erforderten. Im Gegensatz zu klassischen regelbasierten Systemen verstehen sie Kontext und können mit unstrukturierten Eingaben umgehen. Ein Beispiel: Bei der Bearbeitung eingehender Supportanfragen kann ein LLM das Anliegen erfassen, die Dringlichkeit einschätzen, relevante Kundendaten abrufen und eine passende Antwort vorschlagen oder die Anfrage an die richtige Abteilung weiterleiten.
McKinsey & Company (2025): The cost of compute: A $7 trillion race to scale data centers
https://www.mckinsey.com/industries/technology-media-and-telecommunications/our-insights/the-cost-of-compute-a-7-trillion-dollar-race-to-scale-data-centers
Brynjolfsson, E., Li, D. & Raymond, L. (2023): Generative AI at Work
https://www.nber.org/system/files/working_papers/w31161/w31161.pdf