Individual Software

Massgeschneiderte Software für Ihre Geschäftsprozesse

Digitale Plattformen müssen sich Ihrem Geschäftsmodell anpassen. Wenn Standardlösungen dabei an ihre Grenzen stossen, entwickeln wir für Sie eine individuelle Plattformlösung.

Make or Buy:
eine Frage der Geschäftsprozesse

Prokrustes, ein Charakter aus der griechischen Mythologie, bot Reisenden an, bei ihm zu übernachten. Seine Unique Selling Proposition war, dass sich die Gäste in einem perfekt auf sie massgeschneiderten Bett wunderbar von den Strapazen ihrer Reise erholen könnten.

Das freundliche Angebot hatte jedoch einen Haken: Sobald sich die Reisenden ins Bett legten, passte Prokrustes nicht das Bett an die Gäste an, sondern die Gäste an das Bett. Wer zu gross war, dem wurden die Gliedmassen gestutzt; wer zu klein war, wurde gestreckt.

Ersparen Sie Ihren gut aufgebauten und durchdachten Geschäftsprozessen dieses Schicksal, denn sie sind ein Wettbewerbsvorteil. Deshalb lohnt es sich zu prüfen, ob eine spezifische Entwicklung für Ihr Unternehmen langfristig die gewinnbringendere Lösung ist.

Wir klären mit unseren Kunden jeweils zu Beginn eines Projekts ausführlich, ob eine Standardsoftware oder eine massgeschneiderte Entwicklung zum Einsatz kommen soll. Individuelle Software lohnt sich dann, wenn sie Geschäftsprozesse langfristig effizienter macht. Entscheidend ist, diese Effizienzgewinne den Kosten für Entwicklung und Betrieb gegenüberzustellen – und sie mit den Kosten sowie den langfristigen Einschränkungen einer Standardsoftware zu vergleichen.

Let’s get digital:
Let me hear your process talk

Wir verfügen über umfangreiche Erfahrung in der Digitalisierung unterschiedlicher Branchen, vom Handel bis zum Gesundheitswesen . Unabhängig davon, ob IoT-Daten eingelesen und analysiert oder Verwaltungsprozesse digitalisiert werden sollen: Zu Beginn eines Projekts beschäftigen wir uns damit, ein fundiertes Bild der Pain Points im Unternehmen zu erhalten. Erst wenn wir diese verstanden haben, überlegen wir uns eine technische Umsetzung.

Unerfüllte Wünsche, verpasste Chancen, unausgesprochene Erwartungen. Was sich wie die Handlung einer RomCom liest, ist leider auch bei Softwareprojekten keine Seltenheit. Trotz zahlreicher Dokumentations- und Spezifikationstechniken bleiben implizite Erwartungen in Softwareprojekten oft unausgesprochen. Sie kommen erst zum Vorschein, wenn Kunden eine Lösung tatsächlich vor sich sehen und ausprobieren können. 

Mit unserem Rapid-Prototyping-Ansatz ermöglichen wir es allen Beteiligten, frühzeitig einen Eindruck von der Software zu erhalten.

Eine neue Ära von Rapid Prototyping dank KI

Mit Rapid Prototyping verfolgen wir das Ziel, möglichst früh eine funktionsfähige Version einer Applikation zu erstellen. So können Kunden nicht nur über Anforderungen sprechen, sondern konkrete Abläufe testen und beurteilen. Bislang war der Weg zum ersten Prototyp oft so aufwendig, dass sich frühes Feedback verzögerte.

Ein wichtiger Punkt dabei sind User Interface und User Experience. Unserer Meinung nach wird diesem Thema bei Geschäftssoftware nach wie vor zu wenig Beachtung geschenkt. Dabei zeigen Unternehmen wie Apple seit über 20 Jahren, dass ein intuitives Interface ein wichtiger Bestandteil dafür ist, dass Menschen eine Software gerne und regelmässig nutzen.

Diese Menschen, die privat ein iPhone nutzen, sind als Mitarbeitende auch Anwenderinnen und Anwender Ihrer Business-Software. Eine intuitiv bedienbare Software hat eine höhere Akzeptanz im Unternehmen.

Mit KI erhält Rapid Prototyping eine neue Relevanz. Moderne LLMs ermöglichen es, innerhalb kurzer Zeit Prototypen zu entwickeln, die konkrete Arbeitsabläufe inklusive ansprechender Frontends abbilden. Dadurch können Kunden früh erkennen, ob eine Lösung ihren Vorstellungen entspricht, wo Annahmen falsch waren und ob der erwartete wirtschaftliche Nutzen tatsächlich plausibel ist.

Solche KI-gestützten Vibe-Coding-Prototypen sind mit dem aktuellen Stand der Technologie jedoch noch nicht ausgereift genug, um produktiv eingesetzt zu werden. Hier kommt unsere Erfahrung aus 20 Jahren Softwareentwicklung zum Tragen. Wir sorgen dafür, dass aus einem vielversprechenden Prototyp eine robuste Applikation entsteht: performant, sicher und passend zur IT-Umgebung unserer Kunden.

Software zu entwickeln, verpflichtet. Viele unserer Kunden begleiten wir seit über 15 Jahren. Wir übernehmen Verantwortung über den gesamten Lebenszyklus einer Lösung hinweg: vom passenden Hosting in der Schweiz oder der EU über regelmässige Updates der verwendeten Komponenten bis zum Monitoring der Live-Applikation.

Unerfüllte Wünsche, verpasste Chancen, unausgesprochene Erwartungen. Was sich wie die Handlung einer RomCom liest, ist leider auch bei Softwareprojekten keine Seltenheit.

Die Kunst der Selektion: Technologie

Wo möglich, setzen wir bei der Entwicklung von Software auf Open-Source-Technologien. Für unsere Kunden hat das einen sehr praktischen Vorteil: Sie profitieren von den besten Softwarekomponenten, die weltweit verfügbar sind, und sie sind vor Vendor Lock-in geschützt, da sich diese Komponenten bei Bedarf austauschen lassen.

Im Kern steht Open Source für Freiheit, Unabhängigkeit und Sicherheit. Diese Haltung leben wir auch gegenüber unseren Kunden: Mit Abschluss eines Projekts gehören der gesamte Programmcode, die Dokumentation und alle IP-Rechte unseren Kunden.

Neomanie oder echter Fortschritt, in der Softwareindustrie ist das nicht immer klar. Pro Jahr erscheinen rund 3.2 Millionen neue Open-Source-Packages. Einige wenige davon werden sich als essenziell herausstellen, viele werden jedoch verstauben. Zu viel neue Technologie kann eine Organisation auch verletzlich machen. Nicht umsonst beschreibt die Industrie Neuerungen oftmals als «cutting edge» oder sogar als «bleeding edge». «Behind the curve» sollte man aber auch nicht sein, denn technischer Rückstand rächt sich langfristig.

Wir achten daher bei der Auswahl der Technologien, die wir einsetzen, auf eine gesunde Balance zwischen Neuem und Bewährtem. Die Programmiersprache Python, die wir in vielen Projekten verwenden, stammt aus dem Jahr 1991 und ist älter als viele unserer Softwareentwickler. LLMs hingegen sind erst seit wenigen Jahren so weit, dass sie in Softwareprojekten sinnvoll eingesetzt werden können. Wir sind jedoch überzeugt, dass sie Bestand haben werden, und setzen uns entsprechend intensiv damit auseinander.

avolut setzt auf Swiss Made Software

Wir setzen auf den Technologiestandort Schweiz. Als Träger des Labels Swiss Made Software verpflichten wir uns, den Grossteil der Arbeiten im Inland auszuführen. Dafür sprechen aus unserer Sicht handfeste Gründe: Unsere Kunden sind hauptsächlich in der Schweiz. Wenn sich das Entwicklungsteam direkt vor Ort einen Sachverhalt mit Kunden besprechen kann, entstehen bessere Produkte. Für spezialisiertes Know-how setzen wir punktuell auf Unterstützung aus dem Ausland.

Eine Zweitmeinung zu Ihrer Applikation einholen

Haben Sie eine eigens entwickelte Software im Einsatz und möchten eine Zweitmeinung dazu einholen? Gerne führen wir ein Code Audit durch und beraten Sie zu Optimierungsmöglichkeiten für den langfristigen Einsatz. Auch bei Fragen rund um das optimale Hosting oder zur Optimierung von Geschäftsprozessen in einer bestehenden Applikation stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Ecosyste.ms (2026): Open Data Releases
https://packages.ecosyste.ms/open-data

Häufige Fragen zu Individual Software

Use Cases & News

Data Intelligence Use Cases & News

Möchten Sie Ihre Abläufe digitalisieren und effizienter werden?

Gerne besprechen wir mit Ihnen, wie sich Ihre Prozesse im Unternehmen sinnvoll in Software übersetzen lassen.

Florian Türler

Technical Director, Partner

Porträt von  Florian Türler